Gegen 09.00 Uhr waren wir am Wasser. Rein in die Klamotten, auch in eine lange Unterhose, die Steyr ist selbst bei den die letzten Tage herrschenden Temperaturen noch relativ kalt, die Ruten fertig montiert und an eine unserer Liebingsstellen. Es gibt eigentlich nur Lieblingsstellen dort.
Er fing mit der Trockenfliege an, ich vertraute anfangs lieber der Nymphe. Etwas tieferes Wasser im Uferbereich , da wo ich schon die letzten Jahre immer wieder gute Fische fangen konnte, und nach dem zweiten Wurf ein Biss. Sofort merkte ich dass es sich um einen guten Fisch handelt und den Kopfstößen nach um eine starke Äsche. Der Drill gestaltete sich schwierig, da ich den Fisch nicht in das Geäst eines Baumes welcher ins Wasser ragte kommen lassen wollte.
Ich hatte ihn schon zwei , dreimal fast im Kescher, doch die Äsche nahm immer wieder Schnur von der Rolle. schließlich konnte ich sie dann doch keschern. Was für ein traumhafter Fisch. Da Jochen inzwischen weiter stromaufwärts war, konnte ich im relativ tiefen Wasser keine genaue Messung durchführen. Ich stellte das Maß durch anhalten an die Rute fest. Die Äsche hatte eine Länge von 49 cm! Was für ein Auftakt. Der erste Fisch des Tages gleich ein Traumfisch.
Mit meiner Kamera machte ich noch ein Foto, welches leider nicht den ganzen Fisch zeigt, da das Sichtfenster der Kamera nicht sauber war. Aber ich glaube dass man auch so die Länge erkennen kann!
Es sollte die einzige Äsche seinwelche ich an diesem herrlichen Tag fangen konnte. Der zeitweise orkanartige Wind vermieste teilweise die Fischerei. Trots des Windes konnte ich an die 20 bis 25 gute kampfstarke Fische fangen. Bis auf die eine Äsche alles kampfstarke Regenbogner. Eine Regenbogen konnte ich auf Trockenfliege, alle anderen auf Nymphe fangen.
Zum Abschluss konnte Jochen noch eine starke Äsche von geschätzten knappen 50 cm fangen.
Alles in allem wieder ein herrlicher Tag in herrlicher Natur mit herrlichen Fischen .




