der Wetterbericht sagte für heute Vormittag Regen und für Nachmittag schwere Gewitter voraus, aber mein ZA war bereits eingetragen und so begab ich mich wieder mal an die schöne Steyr im Stodertal. Tja und glücklicherweise waren weder Regen, noch Gewitter in Sicht!
Um 7:00 Uhr war ich an der oberen Reviergrenze und baute meine Nexus auf. Heute sollte die "Doppelauge-Sakasa" den Erfolg bringen.
Was soll ich sagen, schon auf den ersten Wurf folgte der erste Fischkontakt. Einer kleineren Bafo gefiel die Sakasa und sie stieg darauf ein.
leider löste sich der Schonhaken aber kurz vor dem Kescher und so blieb ich Schneider - noch!
Schon wenige Würfe später stieg eine schöne 45er Bafo ein. Die Attacke war so heftig, wie ich sie nur selten erlebt hatte.
Der 10er-Haken der Sakasa saß sehr tief und Schonhaken hin, oder her, die Kiemen waren verletzt, worauf ich den Fisch erlöste.
Nach dem Versorgen der Bafo wechselte ich den Platz und konnte bald eine 28er Bafo im Kescher begrüßen.
Wie meistens viel die Sakasa von alleine aus dem Maulwinkel, sobald der Fisch im Netz lag und keine Spannung mehr auf der Schnur lastete.
Somit konnte die Bafo, nach einem schnellen Foto, "gemütlich" aus dem Kescher schwimmen. Sie hatte es dabei auch gar nicht eilig.
Ich wechselte dann in das untere Revier, welches ich heute erstmals befischte.
Auch hier dauerte es nicht lange und eine gute 36er Bafo schoss aus dem Grund einer Gumpe auf die Sakasa, die gerade den Wasserspiegel durchdrungen hatte.
Trotz des heutigen Erfolges zeigte mir die Steyr, bzw. ihre Bewohner, dass nicht alles eine "g'mahde Wiesn" ist.
Durch das glasklare Wasser sehen dich die Forellen schon von Weitem, lange bevor man sie selber sieht und genau so reagieren sie auch auf dich.
Sehr oft bleiben sie dann einfach an ihrem Platz stehen und ignorieren dich und deine Fliege einfach, oder sie schwimmen hinterher, drehen aber kurz vorher wieder ab. Aber genau das macht das Fischen, insbesondere mit der Tenkara-Rute auch aus und mir Spaß!
Gruß, Willi




